Im Prozess um das Familiendrama von Harrislee hat ein Zeuge die Bedrohungsvorwürfe des Angeklagten zurückgewiesen. Die Anschuldigungen seien eine Frechheit, führte der Geschäftspartner des 38-Jährigen am Montag vor dem Landgericht Flensburg aus. «Er versucht damit, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.» Der angeklagte Familienvater soll vor einem Jahr seine Ehefrau (36) und seine siebenjährige Tochter mit rund 150 Messerstichen getötet und das Haus der Familie in Brand gesetzt haben. Auf seiner Flucht hatte er das Verbrechen in einer E-Mail gestanden und als Motiv Bedrohungen von unter anderem diesem Geschäftspartner genannt.